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OmegaLiberte – die letzte Freiheit.Die Geschichte hinter Omega Liberté

Die Geschichte hinter Omega Liberté

Im April bin ich bei Instagram und Facebook ausgestiegen. Später habe ich auch Google Discover ausgeschaltet. Kein Statement, kein Abschiedspost – ich wollte einfach nicht mehr Teil eines Systems sein, das meine Aufmerksamkeit als Rohstoff behandelt. Die Aufmerksamkeitsökonomie ist keine Theorie: In den sozialen Netzwerken wird dein Klicken gemessen, materialisiert und verkauft. Ich finde das schlimm. Und ich bin seitdem dafür sensibilisiert.

Anfang Oktober 2026 hat mich dann etwas anderes erreicht: ArtCraft. Ein paar KI-begeisterte Cracks haben damit begonnen, die komplette Adobe Suite nachzubauen – Photoshop, Illustrator, was Filmstudios und Kreative sonst teuer mieten. Offen, kostenlos, erstaunlich gut. Der Gedanke, der mir dabei kam: Wenn KI eine produktive Software nachbauen kann – warum keine unproduktive? Eine Software, die nichts produziert – eine, bei der nicht du (wie vor ein paar Monaten noch ich) mit deiner Aufmerksamkeit das Produkt bist.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon einiges gelernt. Im September hatte ich mit RADAR 724 eine kleine statische Zeitungsseite auf Mistral und GitHub gebaut. Danach meine eigene Björn-Seite – diesmal nicht mit einem Editor, sondern von Claude komplett gebaut. Und dann fragte ich Claude: Bau mir eine Social-Media-Seite – aber mit lokalem Speicher. Die Daten in der Hoheit des Users. Kein Server. Alles, was am Server andockt, wäre höchstens ein Ping-Endpunkt, der keine Daten bekommt.

Das wurde der Kompass. Er kann mittlerweile viel: Er liest Podcasts, YouTube und das freie Netz zusammen und sagt dir, was in der Welt passiert. Er scrollt sich an wie Instagram – nur dass auf der anderen Seite nicht ein Algorithmus steht, sondern meine eigenen Quellen. Die Daten bleiben lokal, synchronisierbar über WebDAV, zum Beispiel mit meiner Magenta-Cloud. Eine schöne Oberfläche, gebaut in einem Tag. Das allein ist schon beeindruckend.

Der Klappen-Moment

Kurz habe ich hin und her überlegt: Versuche ich, das nächste Facebook zu bauen? Eine Million Leute, die die App für fünf Euro runterladen? Nein. Zum einen klappt es sowieso nicht. Zum anderen wäre ich wieder Gatekeeper – verantwortlich für Daten, für Inhalte, für alles, wovon ich gerade weggegangen bin. Das will ich nicht sein. Und die Chance, die aus diesem Vorhaben erwachsen könnte, wäre verbaut.

Und dann, am 21. Oktober, der umgekehrte Gedanke: Gib das ganze Ding frei. Nicht die App, sondern das Rezept. Eine neue Art von Software: Die KI baut dir dieses System auf deinem Rechner. Für dich. Auch für deine Community, wenn du willst. Sprich mit anderen darüber: Ich bin auch da. Ich habe mein eigenes Social Media. Du kannst es forken, du kannst es weiterentwickeln – oder einfach installieren und nutzen. Ich nutze meins.

Das Angebot

Hier ist die Vorlage. Du kannst sie dir installieren. Du kannst sie dir anpassen, benennen, verbessern, weitergeben. Jede Fassung ist eine Annäherung – keine erreicht das Omega.

Das ist Final Freedom. Die Chance, frei zu sein. Unabhängig. Souverän. Vor allem über das Eine, was am Ende wirklich dir gehört: deine Aufmerksamkeit.
Das ist der Weg.
Das ist OmegaLiberte.

— Björn, Oktober 2026